Zwiebel-Käse-Suppe

Ich habe heute Mittag eine Zwiebel-Käse-Suppe gemacht und veröffentliche hiermit das Rezept. Meine Mutter meint ich würde mich noch zum Spitzenkoch entwickeln aber ich bin eigentlich nur froh das ich für mich selber sorgen kann und nicht verhungern muss.

Zutaten

Zwiebel
geriebener Käse
Fleischbrühe
Salz und Pfeffer

Zwiebeln schneiden und anschließend mit etwas Öl oder Margarine in einem Topf glasig dünsten. (Kochendes) Wasser in den Topf geben und anschließend die Brühe hinzu und das ganze kochen lassen. Anschließend den geriebenen Käse hinzugeben und warten bis der Käse geschmolzen ist. Das ganze etwas mit Salz und Pfeffer würzen.

Quark-Kirsch-Streuselkuchen

Für die Hochzeit von Miriam und Jan habe ih gestern einen Kuchen gebacken: Einen Quark-Kirsch-Streuselkuchen. Und da ich über meine letzte „große“ Aktion in der Küche auch gebloggt habe, dachte ich mir, ich muss auch über den ersten Kuchen den ich je in meinem Leben gebacken habe bloggen. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an meine Mutter die mich mit Rezept und wertvollen Tipps tatkräftig unterstützt hat, ich will an dieser Stelle aber nochmals hervorheben, dass ich einen Großteil der Arbeit selber gemacht habe. Nur das Backen habe ich dem Ofen überlassen. Im Folgenden eine kleine Dokumentation über die einzelnen Arbeitsschritte die für das oben zu sehende Endprodukt nötig waren.

800g Mehl, 320g Zucker und 500g Magarine vermischen.
Anschließend gut 2/3 dieser Masse auf einem Backblech verteilen. Am besten gleichmäßig 😉
Die Kirschen anschließend gleichmäßig auf dem Blech verteilen
6 Eier aufschlagen. Übung macht ja bekanntlich den Meister.
Die Eier zusammen mit 1000g Mehl, 200g Zucker, 2 EL Mehl, 60g Butter und 1 Packung Vanillepuding vermischen Nach dem mixen entsteht dann die Quark-Creme.
Die Quark-Creme auf dem Blech verteilen.
Anschließend den restlichen Teig auf der Quark-Creme „verstreuen“. Dann das ganze in den Ofen und warten bis es fertig … das Endprodukt gibt es auf obigen Foto zu bestaunen.

Jetzt bleibt nur noch zu hoffen das der Kuchen gut schmeckt, dann haben Ruth & Matthi einen weiteren Grund sich auf ihre hochzeit zu freuen.

Adventskalender zum Selberbasteln

Da ich von meinen Eltern bereits seit Jahren keinen Adventskalender mehr bekomme (warum eigentlich?), habe ich mir heute selber einen gebastelt. Ganz praktisch im DIN A4-Format (so kann ich den Kalender sogar mit zur Uni nehmen) und auf die Schokolade habe ich auch verzichtet. Den Kalender kann man auch gut an der Wand aufhängen, z.B. an der Pinnwand.

Und hier die Bastelanleitung für den Adventskalender

  1. Man nehme ein Blatt Papier, vorzugsweise im DIN A4-Format.
  2. Die Zahlen 1 bis 24 werden an beliebiger Stelle auf dem Blatt verteilt
  3. Fertig ist der Adventskalender 😉

Vanillepudding

DSC00110_smallIch habe gestern Abend zum ersten Mal Vanillepudding gekocht. Wie es dazu kam weiß ich selber nicht, aber es muss wohl pure Langeweile gewesen sein.

Tatkräftig unterstützt wurde ich dabei vom Simon (eigentlich haben wir den Pudding ja zusammen gemacht) und ohne Esthers fachkundigen Ratschlägen wäre das wohl nie was geworden, zumindest wenn wir die Anleitung auf der Packung befolgt hätten, die absolut unverständlich geschrieben war, zumindest für einen Laien wie mich.

Aber eigentlich ist das ja ganz einfach. Man misst 0,5l Milch ab, nimmt davon 6 Esslöffel ab in dem man zusammen mit 3 EL Zucker den Beutelinhalt verrührt. Anschließend kocht man die restliche Milch auf, gibt das Puddingpulver-Zucker-Milch-Gemisch in die Milch und lässt das ganze nochmal aufkochen. Fertig ist der Pudding 🙂

Der Pudding schmeckte jedenfalls gut – womit bewiesen wäre, dass auch Informatiker Pudding kochen können…

Abirede

An dieser Stelle will ich die Abiturrede meiner Klasse veröffentlichen. Geschrieben wurde die Rede von Sarah Seufert, Lukas Jäger, Sebastian Rüttger, Daniel Nagel, Ather Ahmad Mirza und mir. Sebastian Rüttger stellte sich, am Anfang nicht ganz unfreiwillig, zur Verfügung und hielt die Rede bei der Abiturfeier am 27. Juni 2009 in Ratingen.

Sehr geehrte Lehrerinnen und Lehrer,
sehr geehrte Eltern, Verwandte, Freunde und Bekannte,
liebe Mitschülerinnen und Mitschüler!

Vor drei Jahren trafen wir uns das erste Mal im Raum 2., ein Raum, der selbst der Lehrerschaft unbekannt schien. Als unwissender, unkoordinierter Haufen, der erstmal von den Lehrern gebändigt werden musste, kamen wir hier an. Doch war diese Aufgabe überhaupt lösbar?

Insgesamt waren wir 32 Schülerinnen und Schüler, wobei einige schon am ersten Tag zu spät kamen. Diese Tradition wurde bis zum letzten Schultag beibehalten  Es standen drei Jahre bevor und wir wussten alle nicht, was uns erwartet. Zudem kannten sich die meisten untereinander nicht, sodass wir uns erstmal kennen lernen und eine Klassengemeinschaft bilden mussten.

Mit Anton durften wir einen Mitschüler kennen lernen, der viel zur guten Stimmung in der Klasse während des Unterrichtes beitrug und so in kurzer Zeit große Beliebtheit in der Klasse erlangte. Leider kam Anton im November 2006 bei einem tragischen Autounfall ums Leben. Wenn wir am heutigen Tag unsere Abiturzeugnisse verliehen bekommen und unsere bestandenen Prüfungen feiern, wollen wir auch Anton gedenken.

Aus dier schwierigen Situation ging die Klasse aber gestärkt hervor. Zusätzlich haben wir uns bei einer Radtour zum Unterbacher See mit gemeinsamen Grillen privat besser kennen gelernt. Dadurch hat sich eine einzigartige Klassengemeinschaft gebildet, die uns bei den Lehrern Beliebtheit einbrachte, welche im zweiten Jahr durch einen hohen Bekanntheitsgrad ersetzt wurde. Diesen Bekanntheitsgrad erlangten wir durch den legendären Holland­Trip.

Im Schulpraktikum ­ während den Osterferien ­ erhielten wir wertvolle Einblicke in die IT­Branche und durch die Woche Sonderurlaub, die sich an unser Praktikum anschloss, waren wir bekannter denn je.

Neben den berufsbezogenen Fächern wie Informatik und Datenverarbeitung gehörten auch Fächer wie Wirtschaftslehre zu unserem Stundenplan.

Wenn unser Wirtschaftslehrer Herr Droste nicht gerade von seinen Reisen nach Dubai, China  oder in die USA berichtete oder uns das Angebot machte, Krawatten und Unterwäsche aus den besuchten Niedriglohnländern mitzubringen, war das Thema im Unterricht business@school.

Business@school ist ein Schulprojekt der Boston Consulting Group, an dem unsere Klasse mit großem Erfolg teilgenommen hat. In der zweiten Phase konnten wir sogar die Wirtschaftler in ihrem  Element besiegen.

Nicht zu vergessen ist auch das Fach Textverarbeitung in dem uns Frau Steegmann das 10­Finger­-System beibringen sollte. Am Ende des Schuljahres sollten wir alle 15 Punkte auf  unseren Zeugnissen stehen haben, bis auf die  „Zuspätkommer“ die nur 9 Punkte bekommen sollten. Doch auf unseren Zeugnis stand schließlich nur ein „tg“ für teilgenommen.

Lustige Grillabende bei Frau Sachsse­Wagner im Garten, erheiterten die Klassensstimmung. Diesen Satz widmen wir den Opfern der Grillabende: der Schaukel, dem Grill sowie dem Blumenbeet.

Vom zweiten zum dritten Jahr verringerte sich unsere Schülerzahl von 24 auf 20. Die Höhepunkte in diesem Schuljahr waren unter anderem der Wassersportunterricht mit Herrn Drossos, der Besuch der Skihalle in Neuss sowie die Studienfahrt nach Berlin.

Nach diesen zahlreichen Ereignissen mussten wir auch schon anfangen unsere Vorabiparties zu organisieren, um unsere Abifeier zu finanzieren. Die erste erfolgreiche Abiparty fand am 24. November 2008 im Café Palm statt.

An dieser Stelle wollen wir aber auch auf einen Missstand aufmerksam machen, der sich sicherlich nicht positiv auf unsere Abiturprüfungen ausgewirkt hat: unsere Englischlehrerinnen. In der Jahrgangsstufe 11 begannen wir mit Frau Spooren, Dr. Spooren,  die allerdings schon nach einem halben Jahr von Frau Thierbach (heute Frau Erb) abgelöst wurde. Als diese Ende 2007 in Mutterschutz ging bekamen wir mit Frau Degenhardt unsere dritte Englischlehrerin. Aber bereits nach einem Monat wurde uns mitgeteilt, dass Frau Degenhardt zum Ende des Halbjahres die Schule verlässt sodass wir – in unserem dritten Abiturprüfungsfach – nach anderthalb Jahren mit Frau Tempeler nun schon die vierte Englischlehrerin bekamen.

Mit Frau Tempeler, unsere gefühlt zehnte Englischlehrerin an dieser Schule, kam endlich die lang ersehnte Konstanz auf dieser Position, sodass wir die Abiturprüfungen doch noch erfolgreich meistern konnten.

Im letzten Halbjahr begann der wichtigste Abschnitt unserer Schullaufbahn, die Abiturphase. Der Abschluss dieser Phase, waren die erfolgreich bestandenen Abiturprüfungen. Von 32 Schülerinnen und Schülern, die vor drei Jahren in der IGY1 begonnen hatten, haben am Ende 15 Schüler ihre Abiturprüfungen bestanden.

Während unserer gesamten Schulzeit standen uns viele Lehrer, unsere Eltern sowie Freunde und Mitschüler zur Seite. Bei all diesen Personen wollen wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken. Ohne ihre Hilfe hätten wir die Abiturprüfungen mit Sicherheit nicht so erfolgreich abgeschlossen.

Ein besonderer Dank gilt unserer Klassenlehrerin Frau Sachsse­Wagner, die uns einerseits tatkräftig unterstützt hat und andererseits ihren Garten für die erwähnten gemeinsamen Grillparties geopfert hat.

Auch bei Herrn Spitz möchten wir uns für den sehr lehrreichen und interessanten, wenn auch herausfordernden, Mathematik­Leistungskurs bedanken.

Zum Schluss möchte ich meinen Mitschülern alles Gute und viel Erfolg für Ihren weiteren Werdegang wünschen, insbesondere für die nun anstehenden Berufsabschlussprüfungen und den Studienbeginn.

Vielen Dank!