Länderspiel mit Weltuntergangsszenario in Augsburg

Deutschland – Slowakei 1:3 (1:2)

Länderspiel, WWK-Arena, Augsburg; 22.110 Zuschauer

Zwei Testspiele hat Bundestrainer Jogi Löw zur Vorbereitung auf die EM in Frankreich geplant. Zum ersten Test trat „Die Mannschaft“ in der Augsburger WWK-Arena gegen die Slowakei an. Die erste von zwei „Generalproben“ velor die DFB-Elf mit 1:3.

Der Bundestrainer hatte angekündigt, seinen Debütanten in beiden Spielen eine Chance zu geben und so stand Bernd Leno im Tor und Leroy Sané und Joshua Kimmich in der Startelf. Und die DFB-Elf nahm auch direkt das Heft in die Hand und ging durch ein Elfmetertor durch Mario Gomez früh in Führung (13.). Doch die DFB-Elf verpasste es, die Führung auszubauen und gab das Spiel dann kurz vor der Pause aus der Hand. Durch Tore von Hamsik und Duris (41. und 44.) konnte die Slowakei das Spiel drehen und die 2:1-Führung mit in die Pause nehmen.

Die Halbzeitspause zögerte sich dann auf gut 40 Minuten hinaus, denn kurz vor der Pause zog ein Unwetter in Augsburg auf das neben Starkregen und Gewitter auch Sturm und Hagel mit brachte. Die Zuschauer aus den ersten Reihen flüchteten sich ein paar Reihen nach oben ins trockene und die Stadionregie sorgte mit der passenden Musik für Stimmung. Schließlich entschied der belgische Schiedsrichter dann, das Spiel wieder anzupfeifen. In der zweiten Halbzeit glich das Spiel dann nahezu einer Lotterie, der Slowakei gelang nach einem Patzer von Ter Steegen der Siegtreffer zum 3:1, ansonsten war auf dem durchnässten Rasen an ein reguläres Fußballspiel kaum zu denken.

Impressionen

Pokalfinale in Unterhaching

SpVgg Unterhaching – Würzburger Kickers 2:6 (1:0)

BFV-Pokalfinale; Alpenbauer Sportpark, Unterhaching; 3.200 Zuschauer

Auf dem Weg zum Länderspiel in Augsburg bot sich ein Abstecher nach Unterhaching an, wo im Alpenbauer Sportpark das Finale im „Toto-Pokal“, dem bayerischen Landespokal, stattfand.

Der Alpenbauer Sportpark in Unterhaching ist seit 1992 die Heimat der Spielvereinigung Unterhaching und fasst 15.053 Zuschauer. Von 1999 bis 2000 wurde das Stadion während der Unterhachinger Bundesligazeit renoviert. Das Stadion besteht aus zwei überdachten Sitzplatztribünen, hinter den Toren befinden sich die beiden Stehplatztribünen.

Im diesjährigen Finale entwickelte sich schnell ein temporeiches Spiel in dem beide Mannschaften ihre Torchancen bekamen. Der Außenseiter, Regionalligist Unterhaching, ging dann auch in der 7. Minute durch ein Freistoßtor von Sieghart mit 1:0 in Führung. Der Zweitliga-Aufsteiger Würzburg hingegen ließ zahlreiche Torchancen liegen, sodass die Hachinger Führung bis zur Pause Bestand hatte.

Nach dem Seitenwechsel schlug dann die Stunde des eingewechselten Amir Shapourzadeh. Der Ex-Lotter stellte mit vier Treffern in sieben Minute den Spielstand auf den Kopf und sorgte für eine komfortable Führung für die Würzburger Kickers. Am Ende hieß es dann 6:2 für Würzburg und die 3.200 Zuschauer im Stadion bekamen ein schönes Spiel mit viel Tempo und acht Toren geboten.

Impressionen

Groundhopping am Ballermann

CD Llosetense – CE Sabadell 2:3 (2:1)

Segunda División B – Grupo 3 (3. Liga); Camp Municipal Es Puig, Lloseta (Spanien); 1.602 Zuschauer

Im April ging es zum „Opening“ an den Ballermann auf Mallorca und natürlich ist man bei vier Tagen Party-Marathon froh über jede Abwechslung. So stand schnell fest dass das einzige Spiel auf „der Insel“ während unserer Anwesenheit besucht werden sollte: das Camp Municipal Es Puig in Lloseta.

Mit dem Bus ging es von der Playa zunächst nach Palma, von wo es nach einem kleinen Fußmarsch durch die Innenstadt mit der Bahn ins knapp 30 km entfernte Lloseta ging. Lloseta ist eine Gemeinde auf der spanischen Baleareninsel Mallorca mit gut 6.000 Einwohnern und liegt in der Nähe der Stadt Inca am Fuß der Gebirgskette Serra de Tramuntana. Nach einem 10-Minuten-Fußmarsch vom Stadion war dann das Stadion erreicht.

Das Camp Municipal Es Puig fasst 2.000 Zuschauer und ist die Heimspielstätte von CD Llosetense, das in dieser Saison als Aufsteiger den letzten Tabellenplatz in der Segunda División B – Grupo 3 belegt. Stadion und Umfeld kann man gut mit meinem Heimatverein SSVg Velbert vergleichen: Kleiner Verein, familiäre Atmosphäre, idyllisch gelegenes Stadion. Leider ist auch die sportliche Situation ähnlich und so steht Llosetense kurz vor dem Abstieg in die 4. Liga.

Bei unserem Besuch war mit CE Sabadell der Tabellensiebte zu Gast, doch davon war nicht viel zu sehen denn die Hausherren gingen nach 16 Minuten in Führung, das Tor konnten wir live im Fernsehen im Vereinsheim bewundern während wir unseren Kaffee bestellten. Doch die Gäste wurden ihrer Favoritenrolle schnell gerecht und konnten noch vor der Pause durch zwei Treffer (30., 39.) das Spiel drehen. Kurz nach dem Seitenwechsel gelang Llosetense zwar der erneute Ausgleich, doch auch der war nur von kurzer Dauer sodass das Spiel mit einem 2:3 endete.

Impressionen

Lena-Meyer-Landrut-Stadion

Aufgrund des Eurovision Song Contests. bei dem Lena Meyer-Landrut Mitte Mai für Deutschland zur Titelverteidigung antritt, steht der Düsseldorfer Fortuna die heimische Esprit-Arena derzeit nicht zur Verfügung. Als Ausweichstadion wurde für die letzten drei Heimspiele der Fortuna ein 20.168 Zuschauer fassendes Stahlrohrstadion direkt neben der Arena errichtet. Nachdem am 26. März zum Test ein U17-Länderspiel in der „airberlin world“ stattfand, gab es gestern die Zweitliga-Premiere für das 2,8 Millionen teure Stadion. Die Fortuna traf auf Union Berlin.

Die airbelin world ist ein kleines schmuckes Stadion, über das wohl so manch anderer Verein in der zweiten oder dritten Liga froh wäre. Gebaut wurde es v on der Schweizer Firma Nüssli, nach Saisonende wird das Stadion komplett wieder abgebaut. Die Kapazität von 20.168 Plätzen verteilt sich auf 12.454 Sitz- und 7.714 Stehplätze.

Die Fortuna gewann das Spiel mit 3:0 gegen die Union und stimmungsmäßig war in der mobilen Arena meiner Meinung nach mehr los als in der „großen“ Esprit-Arena, die Stimmungsmäßig erfahrungsgemäß eher ein Sarglager ist. Lag vielleicht auch daran, dass wir direkt neben dem Gästefanbereich saßen und die Berliner trotz dem Rückstand ihre Mannschaft über die kompletten 90 Minuten super unterstützten. Zudem hatten die Fortuna-Fans ihren Spaß damit auf den Stahlrohrtribünen eine „Mit-dem-Fuß-stampf-Laola-Welle“ zu starten, was dazu führte, das ich nun weiß wie sich ein Erdbeben anfühlen muss. Beim ersten Mal dachte ich, die Tribüne würde einstürzen.

Alles in allem, hat sich der Besuch des neuen Stadions definitiv gelaunt. Gutes Wetter, gute Stimmung, ein Ground der nur für ungefähr drei Spiele gebaut wurde und ein Heimsieg für Düsseldorf. Meine historisch gewachsene Abneigung gegenüber der Fortuna hat sich aber auch an diesem Tag nicht zum positiven geändert.

Natürlich habe ich auch fleißig Fotos gemacht, die ihr in der folgenden Slideshow bestaunen könnt oder in der Rubrik „Fotos“ findet.

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Groundhopping in Venlo

Am vergangenen Samstag ging es in die Niederlande. Ziel war das Stadion De Koel in Venlo, wo am Abend das Spiel vom 30. Spieltag der „Eredivisie“ zwischen VVV.Venlo und NEC Nijmegen angesetzt war.

Die Anreise lief reibungslos, sodass wir bereits etwa 2,5 Stunden vor Spielbeginn in Venlo waren. Nach dem wir einen Parkplatz gefunden haben machten wir uns zu Fuß auf zum Stadion. In einem Supermarkt machten wir einen kleinen Zwischenstopp um ein nicht-kühles koffeeinhaltiges Erfrischungsgetränk zu erwerben und zu lernen, dass die Holländer die 1-Cent-Münzen einfach mal abgeschafft haben. Naja so kostete die für 1,01 € ausgezeichnete Cola nur 1 €. Nach dem Supermarkt-Umweg kamen wir circa 2 Stunden vor Spielbeginn am Stadion an.

Das Stadion De Koel – das nach dem Sponsor Seacon Logistics nun Seacon Stadion De Koel heißt, hat ein Fassungsvermögen von 8.000 Zuschauern, darunter 1.500 Stehplätze. Erbaut wurde es 1972, wobei letzte Umbaumaßnahmen im Jahr 2009 erfolgten. Alle vier Tribünenseiten sind ausgebaut, wobei sich der Heim-Stehbereich in der Ostkurve hinter dem Tor befindet. Erwähnenswert ist vor allem die Werbebande der „Drukkerij Knoops“ in der Ostkurve, die aufgrund der Ähnlichkeit zu meinem Nachnamen natürlich als Fotomotiv herhalten musste.

Zum Spiel will ich nicht viele Worte verlieren, der VVV traf als 17. der Tabelle auf den Tabellenzehnten Nijmegen. Chanenmäßig war Venlo überlegen, doch NEC ging in der 22. Minute durch Lorenzo Davids (dem Neffen von Edgar Davids, dem 74-maligen niederländischen Nationalspieler) in Führung. Nach der Pause legte Nijmegen dann in der 58., 61. und 81. Minute nach und führte mit 4:0. Erst in der dritten Nachspielzeit konnte der VVV durch einen Foulelfmeter noch ein Tor erzielen, sodass das Spiel 1:4 endete.

Nach dem Spiel vielen vor allem die hunderte von Fahrrädern auf, die vor dem Stadion abgestellt worden. Sowas gibt es wohl nur in Holland – oder in Ostfriesland. Ich fand es jedenfalls lustig, aber aufgrund der Geografie bietet es sich in Venlo natürlich an mit dem Fahrrad zum Stadion zu fahren.

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Fußball gucken in Bochum

Die nicht fußballfreie Zeit muss ja irgendwie sinnvoll genutzt werden und daher habe ich mir mit Heiko am Montag-Abend das Zweitligaspitzenspiel zwischen dem VfL Bochum und Energie Cottbus angesehen. Der VfL gewann vor knapp 16.000 Fans im Ruhrstadion (rewirpower-stadion) in Bochum mit 1:0 und ich habe es nebenbei endlich mal geschafft das Stadion in Bochum in meine Liste der besuchten Stadien einordnen zu dürfen.

Aufgrund der anstehenden Ereignisse – morgen geht es auf Fanbustour zum Länderspiel nach Kaiserslautern mit der Sektion Rheinland des Fanclubs Nationalmannschaft – folgt hier kein ausführlicher Bericht zum Spiel in Bochum. Einige Fotos gibt es aber in der Fotogalerie.

Fußball in Koblenz

Nach einer langen Winterpause war es mal wieder an der Zeit zum Fußball zu fahren und so ging es gestern nach Koblenz zum Achtelfinalspiel im DFB-Pokal zwischen TuS Koblenz und dem 1.FC Kaiserslautern. Begleitet wurde ich auf der Fahrt von  Franzi und Simone, die die Bithja in Koblenz besuchten und die Fahrt zu der lustigsten und anstrengendsten Autofahrt meines Lebens machten. Aber um die Autofahrt soll es hier nicht gehen auch wenn man darüber sicherlich einen eigenen Blog-Eintrag verfassen könnte. Um 14.15 Uhr ging es auf nach Koblenz und nach einem kurzen Stau auf der A3 hinter Leverkusen trafen wir gegen 16.30 Uhr in Koblenz ein. Nach einer Wohnungsbesichtigung, einem Kaffee und einer Runde Gesellschaftsspiel ging es gegen 18 Uhr mit Werner ins Stadion Oberwerth wo wir  gegen 18.50 Uhr rechtzeitig zum Anstoß auf unseren Plätzen eintrafen.

Die TuS Koblenz ging in der 17. Minute durch Thomas Klasen in Führung und war in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft. Der Bundesligist und Favorit 1.FC Kaiserslautern zeigte in der ersten Hälfte eine sehr schwache Leistung und konnte auch einen Foulelfmeter in der 37. Minute nicht zum Ausgleich nutzen. Lauterns Srdjan Lakic scheiterte am starken Koblenzer Keeper Dieter Paucken. Zur Pause roch es also nach einer Pokalsensation. Nach dem Seitenwechsel drehten die Lauterner dann auf und drehten durch einen Doppelpack von Lakic (53./58.) innerhalb von fünf Minuten das Spiel. Von diesem Schock konnten sich die Koblenzer nicht mehr erholen und der 1.FCK konnte durch Adam Nemec (64.) und dem dritten Treffer von Lakic (65.) früh für die Entscheidung sorgen. Der 1.FC Kaiserslautern setzte sich somit im mit 15.000 Zuschauern ausverkauften Stadion Oberwerth mit 4:1 gegen den Drittligisten TuS Koblenz durch.

Nach dem Spiel ging es gegen 22 Uhr wieder auf in Richtung Heimat wo wir gegen 23.45 Uhr auch einigermaßen wohlbehalten – aber geschädigt durch Musical-Lieder die ich auf der Fahrt ertragen musste – eintrafen. Ein paar wenige Fotos vom Spiel TuS Koblenz – 1.FC Kaiserslautern und vom Koblenzer Stadion Oberwerth gibt es in der Rubrik „Fotos“.

Groundhopping im DFB-Pokal

Der ein oder andere mag mich für verrückt erklären, aber nachdem ich am Wochenende in Frankfurt war um die Schalker in der Bundesliga in Frankfurt zu unterstützen ging es am Dienstag erneut nach Frankfurt und am Mittwoch nach Offenbach. Am Dienstag stand das Pokalspiel des S04 beim Zweitligisten FSV Frankfurt auf dem Programm, am Mittwoch ließen wir uns dann natürlich nicht das Pokalspiel des BVB beim Drittligisten Kickers Offenbach entgehen.

Los ging es in Essen gegen 13.45 Uhr und nach einem kleinen Stau zu Beginn kamen wir gut durch, sodass wir gegen 16.30 Uhr vor unserem Hotel ankamen, dass unmittelbar am Frankfurter Zoo lag. Nachdem Check-In ging es, nachdem wir uns nach dem Weg erkundigt hatten, mit der Straßen- bzw. U-Bahnlinie U7 in Richtung Volksbank-Stadion um schon Mal bei Tageslicht ein paar Fotos zu machen. Anschließend ging es zunächst etwas essen und dann zum Hotel zurück, wo wir uns fertig machten für das Stadion ehe wir wieder in die Bahn Richtung Stadion fuhren.

Das Frankfurter Volksbank Stadion, auch bekannt unter dem Namen Stadion am Bornheimer Hang, unter dem es 1931 eröffnet wurde, ist das Heimstadion des Zweitligisten FSV Frankfurt. Das Stadion wurde 2009 umgebaut und bietet seitdem 10.826 Zuschauern Platz, darunter 4.466 Sitzplätze. Neben der Profimannschaft des FSV Frankfurt trägt auch die 2. Mannschaft des FSV und die Reserve von Bundesligist Eintracht Frankfurt seine Heimspiele in dem Stadion aus. Im Pokalspiel gegen den FC Schalke 04 war das Stadion erstmals seit dem Umbau bei einem Pflichtspiel ausverkauft.

Der FC Schalke 04 gewann das Pokalspiel beim Zweitligisten FSV Frankfurt mit 1:0, durch ein Tor von Neuzugang Jurado in der 18. Spielminute. Damit zog der S04 in das Achtelfinale des DFB-Pokals ein. Spielerisch konnte die Mannschaft von Trainer Felix Magath allerdings nicht überzeugen, ein Klassenunterschied war nicht zu erkennen und der FSV hatte zahlreiche gute Torchancen, die die Frankfurter aber allesamt nicht nutzen konnten. Unterm Strich zählt aber das Weiterkommen, was dem ein oder anderem Bundesligaverein in der zweiten Runde nicht gelungen ist, wie sich im weiteren Verlauf der Pokalrunde noch herausstellen sollte.

Am Mittwoch ging es nach dem Frühstück, was nicht weiter erwähnenswert war, spontan in den Frankfurter Zoo, den irgendwie musste die Zeit bis zum nächsten Spiel am Abend in Offenbach ja verbracht werden. So sahen wir uns Tiger, Affen, Zebras etc. an, wobei das Wetter absolut mitspielte, bis auf eine kleine Schauer war es entgegen der Wettervorhersage trocken. Nach drei Stunden im Zoo ging es dann noch eine Pizza essen, und kurz ein paar Kleinigkeiten einkaufen, ehe wir uns auf den Weg nach Offenbach machten, wo wir gegen 15.30 Uhr eintrafen.

Bis zum Anstoß waren es allerdings noch 5 Stunden. 5 Stunden, die wir irgendwie totschlagen mussten und so ging es zunächst zum Stadion, schonmal den Weg für die Gästefans auskundschaften, der mitten durch einen Wald führte. Am Stadion wurden dann Fotos gemacht und eine Ausgabe der Stadionzeitung erworben, ehe es zurück zum Gästeparkplatz ging, wo wir circa 2 Stunden im Auto warteten. Zwei Stunden vor Spielbeginn ging es dann zum Stadion um schon Mal gute Plätze zu sichern.

Das Stadion am Bieberer Berg hat ein Fassungsvermögen von 25.000 Zuschauern, darunter 6.500 Sitzplatze, wobei ein neues Stadion für die Offenbacher Kickers bereits in Planung ist und 2012 fertig gestellt sein soll. Die Gästefans aus Dortmund fanden auf einer Stahlrohrtribüne in der Westkurve Platz die knapp 6.000 Fans Platz bietet. Bereits seit dem 21. Mai 1921 tragen die Kickers Offenbach ihre Heimspiele am Bieberer Berg aus, momentan spielt der OFC in der 3. Liga.

Der BVB verlor das Spiel im Elfmeterschießen, wobei der BVB gerade in der ersten Hälfte eine Vielzahl guter Möglichkeiten ausließ, was sich am Ende auf fatale Weise rächte, denn die Offenbacher hielten mit aller Kraft bis zur letzten Minute dagegen sodass es ins Elfmeterschießen ging, wo sich der BVB schließlich geschlagen geben musste. Damit kann sich die Borussia nun auf die Europa-Liga und die Bundesliga konzentrieren, wo der BVB derzeit auf dem zweiten Platz liegt. Das mit Hamburg, Mainz, Bremen und Leverkusen noch vier weitere Bundesligisten in der 2. Pokalrunde ausschieden, wird die Dortmunder nicht wirklich trösten.

Nach dem Spiel ging es dann wieder nach Hause, wobei es der Polizei in Offenbach trotz des nur geringen Zuschaueraufkommens von 25.000 Fans nicht gelang, für einen reibungslosen Abfluss des Verkehrs zu sorgen, was gut eine Stunde an Zeit kostete. Gegen 2.30 Uhr in der Nacht kamen wir dann wieder im schönen Langenberg an, wobei mein ausdrückliches Mitgefühl an dieser Stelle nochmal meinem Begleiter gilt, der am nächsten Morgen um 5.30 Uhr aufstehen musste um zur Arbeit zu fahren.

Weitere Fotos folgen aufgrund technischer Probleme mit meinem Blog später, ich bin nun erst Mal froh den Blog ohne größere Arbeit wieder ans Laufen bekommen zu haben.