Virtuelle PCs: So aktiviert man Hyper-Vi in Windows 10

Windows 10 bringt in den Editionen Enterprise, Professional und Education von Haus aus die Virtualisierungssoftware Hyper-V mit. Damit lassen sich virtuelle PCs auf Ihrem Windows-Rechner heraus im Fenster ausführen.

Hyper-V ist aber nicht automatisch vorinstalliert und muss nachträglich eingerichtet werden. Folgende Schritte sind hierfür notwendig:

  1. Drücken Sie Windows-R (sie öffnen so den Dialog „Ausführen“) und geben Sie dann appwiz.cpl ein.
  2. Es öffnet sich das Fenster „Programme ud Features“. Klicken Sie hier links auf „Windows-Features aktivieren oder deaktivieren“
  3. Suchen Sie im Fenster „Windows-Features“ nach „Hyper-V“ und setzen ein Häkchen davor.
  4. Mit einem Klick auf „OK“ übernehmen Sie die Änderung. Nach einem Neustart des PCs sehen Sie die neue App-Kachel „Hyper-V-Manager“

HowTo: Update auf Windows 10

Nachdem ich vor ungefähr 4 Wochen an meinem Home-PC das Update von Windows 8.1 auf Windows 10 gemacht habe und inzwischen auch im Büro auf den ersten Rechnern auf die aktuellste Version des Betriebssystems von Microsoft das Upgrade gemacht wurde, war nun mein Laptop, ein älteres Modell von ASUS mit WIndows 7 Professional, an der Reihe.

Die Alternative zum Upgrade wäre eine komplette Neuinstallation, wofür ich in diesem Blog ja schon eine Liste der von mir benötigten Software dokumentiert habe. Doch die Upgrade-Funktion, die Microsoft bereitstellt, ist gerade für den Homebereich zu empfehlen. Dateien und installierte Dateien bleiben erhalten (sicherheitshalber ist ein Backup natürlich trotzdem empfehlenswert) und nur das Betriebssystem wird „ausgetauscht“. Das Upgrade läuft nicht nur problemlos ab, sondern ist auch kinderleicht und idiotensicher durchzuführen. Microsoft stellt das Upgrade übrigens für alle  Installationen von Windows 7 und Windows 8 (Home) bereit.

Hier die notwendigen Schritte:

  1. Sicherung relevanter Daten
    Zwar läuft im Normalfall alles Problemlos – doch hinterher ärgert man sich trotzdem, wenn doch etwas schief läuft und wichtige Dokumente oder Urlaubsfotos gelöscht sind. Also empfiehlt es sich, wichtige Dateien auf einem externen Medium sichern.
  2. Upgrade reservieren
    Über die „Get Windows 10-App“ kann man das Upgrade reservieren. Dafür klickt man auf das kleine Windows-Symbol auf der rechten Seite der Taskleiste und wählt im App-Fenster „Jetzt kostenloses Upgrade reservieren“ aus. Damit wird die Kompatibilität des Rechners direkt überprüft.
  3. Automatische Benachrichtigung erhalten
    Microsoft rollt das kostenlose Upgrade sukzessive aus. Sobald es zur Verfügung steht, erhalten Nutzer eine automatische Benachrichtigung. Diese zeigt an, dass der PC für das Windows 10 Upgrade vorbereitet ist.
  4. Kostenloses Upgrade installieren
    Nachdem die Benachrichtigung zur Verfügbarkeit angezeigt wird, kann das Upgrade durchgeführt werden – entweder sofort oder auch zu einem späteren Zeitpunkt.

Weitere Informationen zum Upgrade auf Windows 10 findet man auf den Webseiten von Microsoft.

Diese Software darf wirklich auf keinem Rechner fehlen

Ich habe mir kürzlich einen neuen Computer gekauft – den Inspiron 3847 Desktop-PC von Dell. Das Windows 8.1 ist sehr gewöhnungsbedürftig, aber ich habe bereits am ersten Tag gemerkt, wie schnell man sich an die neue Bedienoberfläche gewöhnen kann.

Der Computer wird natürlich fast ohne Zusatzsoftware geliefert, die vorinstallierte Software habe ich erstmal deinstalliert. Dann stand ich vor der Frage, welche Programme ich eigentlich regelmäßig nutze und auf dem neuen PC installiert werden muss.

Hier eine Liste:

  • Microsoft Office 2010
  • Google Chrome
  • Mozilla Firefox
  • Mozilla Thunderbird
  • Avira Antivir (Free)
  • Spotify
  • iTunes
  • FileZilla
  • GIMP
  • jEdit

Mit der Zeit werde ich die Liste hier fortführen, um dann beim nächsten PC-Kauf direkt zu wissen, was ich alles installieren muss 😉

Haftnotizen für den Desktop

Haftnotizen. Wer kennt sie nicht und wem stellen sie nicht zumeist eine große Hilfe im Alltag da? Egal ob ToDo-Liste, Einkaufsliste oder um wichtige Termine, Aufgaben etc. für die Uni im Überblick zu erhalten – Haftnotizen sind vielseitig einsetzbar. Heute möchte ich euch zwei Tools vorstellen, die solche virtuellen Haftnotizen auf eurem Desktop anlegen. Sicher sind die virtuellen Haftnotizen nicht für alle Einsatzgebiete der herkömmlichen, „analogen“ Haftnotizen aus Papier geeignet. Doch die Vorteile liegen auf der Hand: Es wird kein Müll erzeugt, und man kann die Notizen per Laptop überall mit hin nehmen und hat die Haftnotizen somit z.B. sowohl in der Uni / auf der Arbeit als auch zu Hause zur Hand.

Für Windows gibt es das Tool PNotes, welches solche virtuellen Haftnotizen anlegt und verwaltet. PNotes bietet neben einer Vielzahl von Formatierungsmöglichkeiten für den Inhalt außerdem die Möglichkeit, die Haftnotizen am Bildschirmrand anzudocken, die Hintergrundfarbe der einzelnen Notizen anzupassen sowie den Inhalt der Haftnotizen zu durchsuchen. Das Tool steht unter der GNU General Public License (GPL) Version 2 und kann kostenlos auf der Homepage runtergeladen werden. Mich haben die Funktionen von PNotes beeindruckt, da die mir von Ubuntu Linux bekannten Tools weitaus weniger Funktionen hatten.

Für Linux-Systeme mit dem GNOME-Desktop empfehle ich das Applet GNOME Klebezettel, welches genau wie PNotes virtuelle Haftnotizen anlegt und verwaltet. Die Formatierungsmöglichkeiten sind zwar weitaus geringer als bei dem Windows-Tool, aber die Grundfunktion ist vorhanden und darauf kommt es ja schließlich an. Ein weiteres Tool für Linux ist Gnote bzw. Tomboy, wobei hier auch eine Verlinkung zwischen den einzelnen Notizen möglich ist.

Für Macs wird es ähnliches mit Sicherhheit auch geben, aber da ich kein Mac-User bin habe ich mich nicht damit beschäftigt. Hier hilft Google aber mit Sicherrheit weiter.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren! Kommentare sind wie immer erwünscht…