Fußball in Nürnberg

Nach der EM ist vor der WM – und deshalb ging es nun für zwei Tage nach Nürnberg, wo im Stadion Nürnberg das Qualifikationsspiel für die WM 2014 in Brasilien zwischen Deutschland und Kasachstan stattfand. Vorweg sei schon mal gesagt, dass „Jogis Jungs“ mit 4:1 gewannen. Ein Pflichtsieg, mehr nicht.

Am Dienstag ging es gegen 8 Uhr morgens los nach Essen und von dort aus mit dem ICE weier Nürnberg. Nach einer relativ reibungslosen fahrt, kamen wir mit nur 12 Minuten Verspätung gegen 14.11 Uhr im Frankenland an und machten uns direkt auf ins nahe gelegene Hotel – dem art & business hotel in der Gleißbühlstraße in Nürnberg. Um die wenigen Stunden bis zum Anpfiff optimal nutzen zu können machten wir uns nach dem Einchecken direkt auf in die nur wenige Fußminuten entfernte Nürnberger Altstadt. Entgegen der allgemeinen Erwartung das Fußballfans außer dem Stadion und der erstbesten Kneipe nicht viel von der Stadt mitbekommen, stand für uns aber „Sightseeing“ statt Kneipentour auf dem Programm.

Nürnberg, mit knapp 500.00 Einwohnern die zweitgrößte Stadt im Freistaat Bayern, verfügt über eine schöne und sehenswerte Innenstadt. Auch wenn zahlreiche Gebäude während des zweiten Weltkriegs zerstört wurden (Nürnberg war eines der „beliebtesten“ Ziele der Luftangriffe der Alliierten), sind einige historische Gebäude erhalten geblieben, andere wurden wieder aufgebaut oder durch Neubauten ersetzt worden. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Nürnberger Burg, die auf dem Schlossberg liegt und daher einen hervorragenden Überblick über die Stadt bietet.

Nach dem Stadtrundgang ging es dann in eine örtliche Pizzeria, wo angeblich ein neuer Rekord im Pizza-Essen aufgestellt worden sein soll. Noch nie hat ein Rheinländer in Franken so viele Pizzen gegessen, um Nachfragen zuvorzukommen sei an dieser Stelle erwähnt, dass ich bereits nach einer Pizza (Tonno) aufgegeben habe. Aber lecker war’s sodass es im Anschluss gestärkt in Richtung Stadion ging, nachdem zuvor im Hotel noch schnell das Stadionoutfit angezogen wurde. Vom Hauptbahnhof waren es gerade mal fünf Minuten Fahrt mit der S-Bahn, sodass die Anreise zum Stadion absolut problemlos verlief.
Das Stadion Nürnberg, das aktuell aus wirtschaftlichen Gründen auf den Namen GRUNDIG-Stadion hört, ist die Heimspielstätte des Bundesligisten 1.FC Nürnberg und hat bei internationalen Spielen ein Fassungsvermögen von gut 45.000 Zuschauern. Mit freundlichem, aber unverständlichen, fränkischen Dialekt wurde man schon am Eingang von den Ordnern begrüßt, drinnen wurde man dan mit regionalen Spezialitäten verköstigt. Wie zum Beispiel Döner.

Das Spiel selber verdient eigentlich nicht viele Worte, das 4:1 war nicht mehr als ein Plichtsieg. Deutschland war klar überlegen, dennoch merkte man in vielen Situationendas die deutsche Mannschaft das Spiel und den Gegner nicht ernst nahm. Dennoch viel das Ergebnis noch zu niedrig aus, denn einige Male verhinderte nur der Pfosten bzw. die Latte weitere deutsche Treffer. Mit dem 4:1 liegt Deutschland aber weiter voll auf Kurs Richtung WM in Brasilien, dennoch bleibt die Nationalelf derzeit weit hinter den Erwartungen zurück.

Nach dem Spiel ging es zunächst zurück ins Hotel, ehe der Abend im, als unsere Stammkneipe in Nürnberg auserkorenen, „Nürnberger Trichter“ mit ein, zwei Bierchen und vielen sinnvollen Diskussionen ausklang. Am nächsten Tag ging es dann nach einem reichhaltigen und unausgewogenen Frühstück und einem erneuten kurzen Abstecher in die Stadt, mit der Bahn zurück in die geliebte Heimat.

Fotos gibt es übrigens hier: http://fotos.andreas-knops.de/2013-nuernberg

Life is too short for bad coffee

BEEM Aroma Perfekt V2

Seit einigen Tagen werde ich nun jeden Morgen von meiner Kaffeemaschine geweckt. Ich habe mir die Fresh-Aroma-Perfect V2 der Marke BEEM gekauft, die neben einem Mahlwerk für Kaffeebohnen auch über eine Zeitvorwahl verfügt, die das automatische Kaffeekochen zu einer einstellbaren Zeit erlaubt. Vielleicht schaffe ich es irgendwann mal einen ausführlichen Testbericht hier zu veröffentlichen. Bisher bin ich jedenfalls zufrieden mit der Maschine.