Tess Gerritsen: Grabkammer

Der Roman „Grabkammer“ von Tess Gerritsen (deutsch von Andreas Jäger), der im Mai 2009 im Limes-Verlag erschien ist die siebte Geschichte von Tess Gerritsens „Isles&Rizzoli-Reihe“. Der englische Originaltitel „The Keepsake“ erschien 2008 im Ballantine-Verlag.

Zum Inhalt des Buches (Quelle: Wikipedia): „Eine Mumie aus dem nicht katalogisierten Bestand des Bostoner Crispin-Museums sorgt für Aufsehen. Eine von großem Medieninteresse begleiteten CT-Untersuchung von Madam X, der neben der Rechtsmedizinerin Maura Isles auch der Kurator Nicholas Robinson und die Ägyptologin Josephine Pulcillo beiwohnen, zeigt im Bein eine Pistolenkugel. Eine Kallusbildung beweist, dass die Verletzung nicht postmortal zugefügt wurde, obwohl die Leinenbinden der Mumie auf ein Alter von mehr als 2000 Jahren datiert wurden. Bei der Obduktion, die Maura mit den Detectives Jane Rizzoli und Barry Frost vornimmt, finden sie im Mund der Mumie eine goldene Kartusche, die die Inschrift „Ich war bei den Pyramiden“ und den Namen Medea trägt. Daheim vermisst Josephine ihre Schlüssel und erhält die an Josephine Sommer adressierte Nachricht „Die Polizei ist nicht dein Freund“. Debbie Duke führt Jane und Barry im Museum zu ihrem Chef Simon Crispin, der den Detectives etwas über den ehemaligen, an Alzheimer leidenden Kurator William Scott-Kerr erzählt. Als die Polizei den Keller des Museums durchsucht, entdeckt sie hinter einer Mauer drei Schrumpfköpfe. In einem der Tsantsas steckt eine 26 Jahre alte Zeitung aus Indio (Kalifornien). Josephine, die auf die Entdeckung sehr nervös reagiert, bekommt zuhause die schriftliche Aufforderung „Finde mich“ mit den Koordinaten der Blue Hills Reservation. Nachdem sie dort ihre Schlüssel gefunden hat, stößt sie im Kofferraum ihres Autos auf eine gut konservierte Leiche.“

Mehr zum Inhalt sei aber an dieser Stelle nicht verraten. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es ist sehr spannend und mitreißend geschrieben. Ich habe es kürzlich auf meinen täglichen Bahnfarten nach Essen gelesen und war jedesmal traurig, wenn ich das Buch einpacken musste, weil ich an meinem Arbeitsplatz angelangt war. Auf die Autorin wurde ich aufmerksam wurde ich durch das Buch „Der Anruf kam nach Mitternacht“, das ich im Juli zum Geburtstag kam und der mir sehr gut gefallen hat. Mit Sicherheit werde ich mir nun auch die übrigen Bücher der Reihe kaufen.

Wie immer gilt: Ich leihe meine Bücher gerne aus, also meldet euch, falls ihr Bedarf habt.

Ronald Reng: Robert Enke

Heute gibt es mal wieder einen Buchtipp auf meinem Blog. Wie viele Menschen hat mich der Selbstmord von Robert Enke im November 2009 sehr bewegt. Das Buch „Robert Enke: Ein allzu kurzes Leben“ von Ronald Reng, einem mit Enke befreundeten Journalisten, stand daher schon lange auf meiner Wunschliste.

Reng beschreibt in dem Buch auf 400 Seiten nicht nur ausführlich den sportlichen Werdegang Enkes und erzählt von Hoch- und Tiefpunkten seiner Karierre, er gibt auch einen guten Einblick in das Privatleben von Robert Enke. Dabei wird deutlich welche Schicksalsschläge Enke sowohl sportlich als auch im Privaten ertragen musste. Dabei wird deutlich wie sehr die Krankheit Depression Enke zeitweise im Griff hatte und wie diese auf schockierende Art und Weise sein Leben beeinflusste und ihn schließlich zum Selbstmord bewog. Gleichzeitig wird deutlich, wie wenig im Tagesgeschäfft Fußball auf den einzelnen Menschen Rücksicht genommen wird.

Ich kann das Buch nur jedem empfehlen. Auch weniger fußballinteressierte Menschen wird das Buch gefallen. Die 20 € für das Buch lohnen sich definitiv. Wenn ihr es euch nicht selbst kaufen wollt, leihe ich es aber auch gerne aus. Einfach mal nachfragen!