Fußball in Koblenz

Nach einer langen Winterpause war es mal wieder an der Zeit zum Fußball zu fahren und so ging es gestern nach Koblenz zum Achtelfinalspiel im DFB-Pokal zwischen TuS Koblenz und dem 1.FC Kaiserslautern. Begleitet wurde ich auf der Fahrt von  Franzi und Simone, die die Bithja in Koblenz besuchten und die Fahrt zu der lustigsten und anstrengendsten Autofahrt meines Lebens machten. Aber um die Autofahrt soll es hier nicht gehen auch wenn man darüber sicherlich einen eigenen Blog-Eintrag verfassen könnte. Um 14.15 Uhr ging es auf nach Koblenz und nach einem kurzen Stau auf der A3 hinter Leverkusen trafen wir gegen 16.30 Uhr in Koblenz ein. Nach einer Wohnungsbesichtigung, einem Kaffee und einer Runde Gesellschaftsspiel ging es gegen 18 Uhr mit Werner ins Stadion Oberwerth wo wir  gegen 18.50 Uhr rechtzeitig zum Anstoß auf unseren Plätzen eintrafen.

Die TuS Koblenz ging in der 17. Minute durch Thomas Klasen in Führung und war in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft. Der Bundesligist und Favorit 1.FC Kaiserslautern zeigte in der ersten Hälfte eine sehr schwache Leistung und konnte auch einen Foulelfmeter in der 37. Minute nicht zum Ausgleich nutzen. Lauterns Srdjan Lakic scheiterte am starken Koblenzer Keeper Dieter Paucken. Zur Pause roch es also nach einer Pokalsensation. Nach dem Seitenwechsel drehten die Lauterner dann auf und drehten durch einen Doppelpack von Lakic (53./58.) innerhalb von fünf Minuten das Spiel. Von diesem Schock konnten sich die Koblenzer nicht mehr erholen und der 1.FCK konnte durch Adam Nemec (64.) und dem dritten Treffer von Lakic (65.) früh für die Entscheidung sorgen. Der 1.FC Kaiserslautern setzte sich somit im mit 15.000 Zuschauern ausverkauften Stadion Oberwerth mit 4:1 gegen den Drittligisten TuS Koblenz durch.

Nach dem Spiel ging es gegen 22 Uhr wieder auf in Richtung Heimat wo wir gegen 23.45 Uhr auch einigermaßen wohlbehalten – aber geschädigt durch Musical-Lieder die ich auf der Fahrt ertragen musste – eintrafen. Ein paar wenige Fotos vom Spiel TuS Koblenz – 1.FC Kaiserslautern und vom Koblenzer Stadion Oberwerth gibt es in der Rubrik „Fotos“.

Haftnotizen für den Desktop

Haftnotizen. Wer kennt sie nicht und wem stellen sie nicht zumeist eine große Hilfe im Alltag da? Egal ob ToDo-Liste, Einkaufsliste oder um wichtige Termine, Aufgaben etc. für die Uni im Überblick zu erhalten – Haftnotizen sind vielseitig einsetzbar. Heute möchte ich euch zwei Tools vorstellen, die solche virtuellen Haftnotizen auf eurem Desktop anlegen. Sicher sind die virtuellen Haftnotizen nicht für alle Einsatzgebiete der herkömmlichen, „analogen“ Haftnotizen aus Papier geeignet. Doch die Vorteile liegen auf der Hand: Es wird kein Müll erzeugt, und man kann die Notizen per Laptop überall mit hin nehmen und hat die Haftnotizen somit z.B. sowohl in der Uni / auf der Arbeit als auch zu Hause zur Hand.

Für Windows gibt es das Tool PNotes, welches solche virtuellen Haftnotizen anlegt und verwaltet. PNotes bietet neben einer Vielzahl von Formatierungsmöglichkeiten für den Inhalt außerdem die Möglichkeit, die Haftnotizen am Bildschirmrand anzudocken, die Hintergrundfarbe der einzelnen Notizen anzupassen sowie den Inhalt der Haftnotizen zu durchsuchen. Das Tool steht unter der GNU General Public License (GPL) Version 2 und kann kostenlos auf der Homepage runtergeladen werden. Mich haben die Funktionen von PNotes beeindruckt, da die mir von Ubuntu Linux bekannten Tools weitaus weniger Funktionen hatten.

Für Linux-Systeme mit dem GNOME-Desktop empfehle ich das Applet GNOME Klebezettel, welches genau wie PNotes virtuelle Haftnotizen anlegt und verwaltet. Die Formatierungsmöglichkeiten sind zwar weitaus geringer als bei dem Windows-Tool, aber die Grundfunktion ist vorhanden und darauf kommt es ja schließlich an. Ein weiteres Tool für Linux ist Gnote bzw. Tomboy, wobei hier auch eine Verlinkung zwischen den einzelnen Notizen möglich ist.

Für Macs wird es ähnliches mit Sicherhheit auch geben, aber da ich kein Mac-User bin habe ich mich nicht damit beschäftigt. Hier hilft Google aber mit Sicherrheit weiter.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren! Kommentare sind wie immer erwünscht…